Willkommen in Bernau
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Zuzüge gleichen demografischen Wandel aus

Bürgermeister
André Stahl

Bernau bleibt wie es ist!

Stand: Dezember 2018

Die Silhouette von Bernau wird derzeit von etlichen Baukränen geprägt. Egal ob in der Innenstadt oder drum herum, überall ragen sie in den Himmel. Wird die Stadt bald aus den Nähten platzen, wie bereits manche befürchten?

„Wir konnten im Herbst 2018 zwar den 40 000. Bewohner begrüßen, wachsen als Stadt aber dennoch relativ mäßig. Unterm Strich steigt die Einwohnerzahl hier pro Jahr um etwas mehr als ein Prozent“, berichtet Bürgermeister André Stahl. Mit der Bevölkerung muss auch die soziale Infrastruktur mitwachsen. Ein Beispiel: Das neue Wohnquartier am Pankepark, das aus dem früheren Heeresbekleidungsamt entwickelt worden ist, wird jetzt seine Türen für neue Bewohner öffnen. „Der Investor hat uns die Fläche für eine neue Kita abgetreten, die 2019 gebaut werden soll“, schildert der Bürgermeister.

Planmäßiger Zuwachs
Weitere Baugebiete sind gerade in der Entwicklung. An der Schwanebecker Chaussee soll auf einem früheren Militärgelände ein weiteres neues Quartier entstehen. Wird Bernau also zur Großstadt? „Diese Befürchtungen werden nicht eintreten. Wir wirken vielmehr der demografischen Entwicklung entgegen. So gab es in den 1990-er Jahren einen Ansturm auf Bernau. Insbesondere in den Ortsteilen wie Ladeburg und Schönow entstanden Eigenheimsiedlungen. Damals lebten darin Familien mit durchschnittlich zwei Kindern. Mittlerweile sind die Kinder groß geworden und wegen Studium und Beruf vielfach woanders wohnhaft. Damit haben wir also einen Rückgang von Bewohnern. Diesen fangen wir durch neuen Wohnraum auf. Wir haben jährlich in Bernau inklusive der Ortsteile eine Steigerung von gerade mal 500 Personen“, erklärt André Stahl.

Mittelzentrum im Aufwind
Dennoch erlebt die Stadt immer mehr Autos: „Wir erfüllen zunehmend unsere Funktion als Mittelzentrum. Damit steigt der Verkehr entsprechend an. Wir schaffen gerade die baurechtlichen Grund­lagen für eine Umfahrung auf der Ladestraße, der Bau soll 2019 beginnen. Gleichzeitig ist der Landes­betrieb Straßen­wesen nun dabei, die planerischen Weichenstellungen für die Umfahrung der Altstadt durch einen Kreisverkehr zu schaffen“, erläutert der Bürgermeister, wie seine Ideen dabei sind, umgesetzt zu werden. Zudem gibt es Verhandlungen mit dem Landkreis, den Busverkehr zu verbessern. Parallel dazu sollen bis 2022 insgesamt 22 Buseinsteigepunkte behindertenfreundlich umgebaut werden.

Erfolge im Zentrum
Mit seiner Idee vom Ratskeller und dem neuen Rathaus, das täglich weiter wächst, kann der Bürgermeister auf weitere Erfolge verweisen. Hingegen befindet sich der Pankepark erst noch im Anfangsstadium: „Mit zwei Gewässern und einer Fläche von 19 Hektar wird es wohl einer der größten innerstädtischen Parks sein, die es im Land Brandenburg gibt“, hält André Stahl vor Augen.

Ästhetik am Bau
Unter seiner Ägide beweist die Stadt, dass Bauen mehr als zweckmäßig sein kann. So kommt beim neuen Rathaus ebenso wie beim Besucherzentrum für das Welterbe Bundesschule jeweils der Siegerentwurf zum Tragen.
„Das bedingt beispielsweise beim Rathaus eine aufwändige Entrauchungsanlage, mit der wir fast schon dem BER Konkurrenz machen könnten. Wir sind aber guter Dinge, dass sie bei uns funktionieren wird. Am Bau sind zu meiner großen Freude vor allem Firmen aus Bernau und Umgebung am Werk. Sie haben sich teils in europaweiten Ausschreibungen durchgesetzt“, hat der Bürgermeister einen weiteren Grund zum Strahlen. Einzug ins neue Rathaus soll übrigens schon 2020 sein, aber eventuell ohne den Bürgermeister, der noch schwankt, ob er sich vom Dienstsitz im historischen Gebäude, dann mit gemütlichem Ratskeller, trennen kann.