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Wo bauen immer klappt: Bernau als Vorzeige-Stadt

Bürgermeister
André Stahl

Kita mit Weltall-Blick

Stand: November 2020

Was kann uns der Himmel sagen? Das erfahren bald schon die Kleinsten. Denn die neue Kita „Sternekieker“, die „Im Blumenhag“ entsteht, wird den 150 Kindern den Blick ins All eröffnen.

„Wir werden dort eine Sternwarte integrieren“, kündigt Bürgermeister André Stahl an. Nach der im Sommer 2020 eröffneten neuen Kita „Pankewichtel“ am Schönfelder Weg wird Bernau dann gleich zwei neue Kindereinrichtungen in nur zwei Jahren bereitstellen.

Schule und Freizeit
Da die Kleinen naturgemäß größer werden und dann die Schulbank drücken, investiert die Stadt hier ebenfalls: „Die Grundschule an der Hasenheide erhält einen Erweiterungsbau, der etwa acht Millionen Euro kosten wird“, rechnet der Bürgermeister vor.
Weitere Schulbauten entstehen am Rollbergeck. Hier investiert der Landkreis 50 Millionen Euro in eine neue Grund- und Oberschule.
Gleich daneben entsteht ein Neubau der Evangelischen Grundschule. In Sichtweite wird eine neue Halle für Sport- und Kulturveranstaltungen mit bis zu 2 000 Besuchern gebaut, die Ende 2022 in Betrieb gehen soll. „Darin werden beispielsweise unsere Basketballer sowie der Tanzklub, der ja in der Bundesliga erfolgreich ist, eine feste Spielstätte bekommen. Zudem entsteht hier ein Parkhaus mit 675 Plätzen“, kündigt André Stahl weiter an.

Vorbildliches Rathaus
Obwohl von Beruf Jurist scheint er gleichzeitig ein gutes Händchen fürs Rechnen und Planen zu haben.
Das beweist das neue Rathaus. Während zu dieser Zeit der Skandalflughafen BER immer noch am Boden lag, konnte André Stahl pünktlich zum Einheitsfeiertag am 3. Oktober 2020 ins neue Rathaus zum Tag der Offenen Tür einladen: „Bauzeit und Kosten haben sich exakt im Rahmen gehalten. Die von mir prognostizierten 20 Millionen werden ziemlich genau eingehalten.“ Damit hat Bernau ein Kunststück geschafft, das in der Republik Seltenheitswert hat, ziehen sich doch öffentliche Bauten fast immer in die Länge, was dann zu regelrechten Kostenexplosionen führt.

Ende des Wachstums?
Bernau ist als Wohnort am Rande von Berlin mittlerweile überaus beliebt. Andererseits soll der ländliche Charakter der Ortsteile ebenso erhalten werden wie das gemütliche Kleinstadtflair von Bernau selbst. „Die begonnenen Wohnbauprojekte müssen beendet werden, aber dann erst mal keine weiteren dazukommen“, bringt André Stahl die neue Linie auf den Punkt.

Ideen für den Verkehr
Beim Verkehr ist Besserung in Sicht. Hier hofft der Bürgermeister, mit der gerade in Bau befindlichen südlichen Stadtumgehung auf der früheren Ladestraße der Bahn etwas Entlastung zu erreichen. Damit kommt man dann von der L200 zur Börnicker Chaussee ohne die Innenstadt berühren zu müssen. Die weitere Entlastungsidee, nach der der Verkehr nur noch in einer Richtung die Innenstadt umkreist, liegt hingegen noch etwas auf Eis: „Hier muss die Bahn vorher ihre Brücken an der Schwanebecker Chaussee und der Börnicker Straße sanieren. Dies wurde uns für 2022 und 2024 zugesagt.“ Die Stadtwerke haben in kürzester Zeit ein hochmodernes Parkhaus mit sehr moderaten Tarifen geschaffen. „Ein weiteres entsteht am Bahnhof Friedenstal. Parallel wird die Stadt kontinuierlich in die Verbesserung der Geh- und Radwege investieren“, kündigt der Bürgermeister an.

Grün-Oase zum Landesfest
Ebenfalls aufsehenerregend ist die geplante Umgestaltung von 190 000 Quadratmetern Grünfläche zum Panke-Park. „Dies wird auf etwa vier Millionen Euro veranschlagt“, erklärt André Stahl. Die Maßnahme soll pünktlich zum „Brandenburg-Tag“ fertig sein, so dass Bernau als Ausrichter mit diesem riesigen innerstädtischen Park gleich mal für einen grünen Paukenschlag sorgen wird!

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