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Heiße Einblicke in Bernaus Rennfahrer-Familie: Unterwegs mit 500 PS!

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Rennfahrerinnen
Annika Schlöffel, Nadine Zimmermann
Telefon:01 74/7 72 37 17
Website:www.mc-klosterfelde.de

Mobiler Partnertausch

Stand: November 2020

Partnertausch vor aller Augen? Davor haben zwei überaus attraktive Bernauerinnen keinerlei Scheu! Dabei sind sie sogar noch verwandt!

Bei Annika Schlöffel, 35, und ihrer Schwägerin Nadine Zimmermann, 31, erfolgt der Partnertausch ganz offiziell, denn das ist bei ihnen sogar vorgeschrieben: „Wir fahren Langstrecke, also auf einem 800-Meter-Rundkurs über 30 Minuten. Gewinner ist, wer die meisten Runden geschafft hat. Viele scheiden wegen technischer Probleme aus. Es sind zwei Boxenstopps vorgeschrieben, die zum Partnertausch verwendet werden, wo sich die Fahrer abwechseln“, erklären Bernaus einzige Rennfahrerinnen.

Allein auf Strecke
„Die Fahrzeuge sind aus Sicherheitsgründen mit nur einem Sitz ausgestattet. Als Fahrer sitzt man in einem extra eingebauten stabilen Käfig mit massiven Überrollbügeln. Man wird von einem Sechs-Punkt-Gurt festgehalten. Schließlich kommen Überschläge häufig vor“, erklärt Annika Schlöffel, die mit ihrem entsprechend angepassten Citroën AX überaus erfolgreich ist.

Rennfahrerblut geerbt
Vor Überschlägen, oft mehrmals, hat die hauptberufliche Tierpflegerin und Mutter von Noah, 6, und Cleo, 2, keine Angst. Schließlich hat sie Rennfahrerblut geerbt: „Mit den Großeltern waren wir oft bei Rennen als Zuschauer. Mein Vater Uwe Giese hat dann gleich nach der Wende mit einem Honda begonnen“, erzählt Bernaus Rennmädchen weiter.
Sie alle fahren unterm Dach vom „MC Klosterfelde e.V.“, der allerdings seine Hausstrecke in Biesenthal hat!

In Familie
Vereinsvorsitzende ist Mutter Sylvia Giese, ihr Vize Schwiegersohn René Schlöffel. Der stammt aus dem thüringischen Branchewinda, das heute als Ortsteil zu Arnstadt gehört. Selbstverständlich kommt er ebenfalls aus einer Rennfahrerfamilie: Vater Joachim Schlöffel hatte mit seinen Eigenbau-Fahrzeuge im Team sogar schon mal den Titel des DDR-Meisters geholt!
Der heute 36-jährige Sohn René Schlöffel hatte sein Glück mit einem Citroën 2CV begonnen, war dann mit einem umgebauten Suzuki Swift 1,4 mit 170 PS über 18 Jahre lang aktiv. Er wurde 2005 Vize bei den Deutschen Meisterschaften im Autocross.

Neue Wunderwaffe
Jetzt ist er gerade dabei, eine neue „Wunderwaffe“ zu montieren. Der Karosseriebauer will aus einem verunfallten VW Polo einen Superboliden machen: „Dabei bleiben von dem Ursprungsfahrzeug im Prinzip nur das Dach und die Rohkarosserie. Die Anbau­teile werden durch leichten Kunststoff ersetzt. Die Federung wird auf den fordernden Einsatz angepasst. Herzstück wird ein modifizierter VW-Golf-Zweiliter-Motor sein. Er hatte ursprünglich 180 PS und ist jetzt auf 500 PS getunt“, gibt er Einblick.
Dabei geht es ihm gar nicht so sehr um Spitzengeschwindigkeit, denn die ist meist auf den schnellen Geraden nicht viel höher als 180 Stundenkilometer. „Schließlich fahren wir häufig, wie bei uns in Biesenthal, auf Sand- oder Schotterstrecken, wo die vielen Wanderschlaglöcher, die sich von Ort zu Ort verändern, eine große Anforderung bedeuten“, hält er vor Augen.
„Für den Sieg ist ein schneller Start entscheidend. Dafür ist viel Kraft des Motors sehr wichtig“, beschreibt er die Gründe für seine aufwändige Konstruktion.

Vierbeiniger Liebesbote
Das schnelle Ehepaar hat sich natürlich beim Autorennen kennengelernt. „Die Veranstaltungen gehen meist über ein verlängertes Wochenende. Oft sind die Familie und eventuell weitere Helfer dabei. Übernachtet wird im Zelt, grillen macht den Abend gemütlich“, erklärt René Schlöffel.
Dabei gab es bei ihm am Lagerfeuer immer wieder ungewöhnlichen Besuch.
Gina, der Golden Retriever der hübschen Bernauerin, hatte sich in ihn verliebt. Damit fungierte der Vierbeiner schließlich als Liebesbote für die beiden begeisterten Rennfahrer.

In den Startlöchern
So wurde der Status von Bernau als Rennfahrer-Stadt seit 2007 noch mehr verstärkt.
Mit in den Start­löchern ist übrigens bereits der ABC-Schütze Noah Schlöffel: „Er ist bei den Rennen dabei und hilft tatkräftig, etwa wenn es in den Boxenstopps ums Aufarbeiten des Autos geht. Im Entfernen von Ablagerungen aus den Radkästen ist er besonders firm“, strahlen die Eltern.
Man kann sich also fast sicher sein, dass er ebenso erfolgreich sein wird wie Mama, die es bereits mit 16 Jahren zur Deutschen Juniorenmeisterin brachte!

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